Teil 1: Russland

Der Sueden der Region Krasnojarsk ueberrascht mit seiner natuerlichen Schoenheiten, mit seiner Landschaft, mit seiner reinen Luft und unendlichen Weite des sibirischen Landes. Wollen Sie sehen, wodurch sich die Lebensweise der sibirischen Einwohner von der im europaeischen Teil Russlands unterscheidet? Dann sollten Sie zwei alte Doerfer, die mehr als 200 Jahre alt sind, besuchen. Das sind Schuschenskoje und das Kosakendorf Nishnij Suetuk. Dort ist vieles von der alten Lebensweise uebrig geblieben. Schuschenskoje ist ein Denkmalschutzgebiet, wo Haeuser, Strassen, Laeden aus dem vorigen Jahrhundert erhalten geblieben sind.
Eine Folkloregruppe wird Sie gastfreundlich in Empfang nehmen und Ihnen helfen, sich in die Zeit des 19.Jahrhunderts zurueck zu versetzen. Alte Kosakenlieder, Taentze, Spiele und Reiten ermoeglichen in die Atmosphaere der alten Lebensweise einzutauchen. Man wird Sie mit den nach alten Rezepten zubereiteten Getraenken und Speisen bewirten. Dabei werden Sie echten Vodka, Hopfenaufguss und Kwass probieren, die Haeuser der sibirischen Bauern besuchen, die Sauberkeit und Gastfreundlichkeit des sibirischen Hauses einschaetzen.
Schuschenskoje ist Lenins Exilort. Waehrend 3 Jahre seiner Verbannung in Schuschenskoje hat Lenin nicht nur geangelt oder ist auf die Jagd gegangen, sondern hat sein fatales Werk “Die Entwicklung des Kapitalismus in Russland” geschrieben. Dieses Werk hat das Schicksal Russlands von Grund aus umgestaltet.
Das Dorf Nishnij Suetuk ist vom Sajangebirge umgeben. Die Felder verwandeln sich in Berge und die mit Schnee bedeckten Gipfel der Sajanen erheben sich durch leichte Wolken und aussergewoehnlichen klaren Luft. Sibirien bezaubert mit der Weite seiner Landschaft, mit endlosen Horizonten und mit dem Reichtum seiner Farben. Aber auch zum Reichtum des sibirischen Landes gehoeren die Einwohner, stolze, freiheitsliebende, talentierte und gastfreundliche Menschen. Das werden Sie selber sehen, wenn Sie bei ihnen zu Gast sind.

Teil 2: Tuva

Wenn Sie davon traeumen, einen der fantastischsten Orte unserer Welt zu sehen, dann muessen Sie unbedingt Tuva besuchen. Tuva ist das geografische Zentrum von Asien, eine Hochgebirgssteppe, in der eine aussergewoehnliche und vielfaeltige Natur zu finden ist.
Auf dem Territorium von Tuva gibt es fast keine Zeichen moderner Zivilisation, hunderte von Kilometern dehnt sich die Steppe mit der kosmischen Landschaft aus. Hohe Bergruinen und spitze Bergkaemme erinnern an den urspruenglichen Akt der Schoepfung. Gerade in Kysyl, der Hauptstadt von Tuva , muenden der Kleine und der Grosse Jennissej ineinander, einer der groessten Fluesse unseres Planeten. Alles ist hier unberuehrt, und bewahrt die traditionelle Kultur des Volkes.
In den tuvinischen Steppen zeugen die heidnischen Idole und Steinkulpturen, die zwei Tausend Jahre alt sind, stumm von der Vergangenheit. Kulturelle Traditionen bleiben bis zum heutigen Tag in den Steinmetzarbeiten durch die die Meister aus Tuva bekannt sind, im Kehlkopfsingen, im Schamanismus und in der nationalen Kueche. In Tuva sind die religioesen Traditionen des Schamanismus und Buddismus noch sehr stark vertreten. Gerade dort koennen Sie die Beschwoerungsrituale und mit der fast mystischen Wirkung der schamanischen Medizin in Beruehrung kommen.
Das Kehlkopfsingen des tuvinischen Volkes ist einer der bedeutesten Reichtuemer der Kultur. Sie werden das Singen einer Folkloregruppe aus Tuva geniessen koennen. Nur in Tuva hoert man die perfekte Harmonie der fantastischen Kehlkopflaute, die ganz natuerlich in der endlosen Steppenweite klingen, gemischt mit den Bergrhythmen der mit Schnee bedeckten Gipfeln des Sajanhochgebirges.
Um endgueltig das richtige Leben des Volkes zu verstehen und nachzufuehlen, muss man praktisch in die Kultur eintauchen.
Die Reise durch Tuva bietet so eine Gelegenheit. Sie werden in komfortablen tuvinischen Jurten am Jennissej wohnen, und werden dennoch nicht von der traditionellen Welt von Tuva ausgeschlossen sein. In der Hauptstadt von Tuva – in Kysyl lernen Sie die kulturelle Geschichte des Volkes kennen. Im Museum gibt es eine grosse Sammlung alter Fundsachen. Selbst der tuvinische Boden ist Zeuge des Altertums. So ein Naturschutzgebiet, das oekologisch so rein ist, gibt es nur noch sehr selten auf unserem Planeten.

Teil 3: Chakassien

Der warme, umhuellende, liebkosende Wind mit seinem bitteren Wermutgeruch und das beschwindelte Kleearoma, die von Sonne durchtraenkte Erde, das ist der uralte Geist von Chakassien. Auf dem Ozeanboden geboren, hat sich in den Bergen und deren Gesteinen die Geschichte der Menschheit gepraegt. Das ungewoehnliche Kolorit dieses uralten Gebietes laesst einem den Atem anhalten. Chakassien ist geheimnisvoll, nach der Steppe tauchen unerwartet die Taiga und Hochgebirge auf, andere Duefte, andere Farbenpaletten.
Die Bekanntschaft mit Chakassien beginnt da,wo die Steppen Chakassiens schnell in das hohe schoene Westsajannengebirge Übergehen, in die oekologisch reine Zone, die von der UNESCO zu den Raritaeten der Welt gezaehlt worden ist das Camp “der Schneeleopard” befindet sich im Sajangebirge, in der hoehe von 1300 Meter. Gemuetliche, komfortable, aus Zederholz gebaute Haeuser liegen am Bergfluss und sind von uralten Zedern und Fichtenbaeumen umgeben. Die Fuesse sinken in die von samtweichem Moos bedeckte Erde. Die ungewoehnliche Stille wird nur vom Murmeln des Bergflusses und dem Gesang der Voegel gestoert.